Deutschland
Wirtschaftsminister Altmaier bittet zum Gipfel – er steht massiv unter Druck
Schon vor einigen Wochen fühlte sich das Bundeswirtschaftsministerium gezwungen, in die Offensive zu gehen – regelmäßig werden seitdem die neuesten Abrufzahlen zu den Corona-Hilfen an die Presse verschickt, sozusagen als Erfolgsnachweis. Doch die Kritik am zuständigen Minister will nicht verstummen.
Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmaier (r.) im Gespräch mit seiner Förderin Angela Merkel Foto: AFP/Pool/Michael Sohn
Ob Peter Altmaier (CDU) mit dem für diesen Dienstag geplanten Wirtschaftsgipfel ein Befreiungsschlag gelingen wird, ist fraglich. Beginn der Videokonferenz soll um 10 Uhr sein, bereits nach zweieinhalb Stunden will der Saarländer die Presse informieren. Seine Sprecherin verwies auf eine Vielzahl von Eingeladenen – insgesamt werden über 40 Verbände zugeschaltet, darunter alle bekannten Wirtschaftsvereinigungen plus Vertreter der Branchen Tourismus, Veranstaltungen, Versicherungen, Elektronik. „Die Liste könnte ich lange fortsetzen“, so die Sprecherin. Keiner soll fehlen. Ziel sei es, die aktuelle Lage der Unternehmen in der Corona-Krise zu thematisieren und über mögliche Öffnungsperspektiven zu sprechen. „Natürlich werden die Wirtschaftshilfen Thema sein.“