Neue Wendung
Wikileaks-Gründer Julian Assange darf britischen Supreme Court anrufen
Julian Assange darf den britischen Supreme Court anrufen und wird nicht sofort an die USA ausgeliefert. Es ist ein Etappensieg für den Wikileaks-Gründer.
„Jetzt reicht es“: Assange-Anhänger vor dem Gericht in London Foto: AFP/Daniel Leal
Im Kampf gegen seine Auslieferung in die USA hat das Londoner Appellationsgericht am Montag dem Wikileaks-Gründer die Anrufung des britischen Supreme Court erlaubt. Dabei geht es um die Verlässlichkeit von Garantien, mit denen Washington die Gesundheit des psychisch labilen 50-Jährigen sicherstellen will. „Wir haben gewonnen“, sagte die Anwältin Stella Moris, die mit Assange zwei Söhne hat. „Aber von Gerechtigkeit sind wir in diesem Fall weit entfernt.“