Großbritannien

Wie der Netflix-Vierteiler „Adolescence“ die Debatte über den Jugendschutz beeinflusst

Hervorragende Schauspieler, innovative Kameraführung, realistische Dialoge – es gibt viele Gründe, warum der TV-Vierteiler „Adolescence“ über die Ermordung einer 13-Jährigen durch einen gleichaltrigen Mitschüler die Briten und Millionen anderer Netflix-Konsumenten beeindruckt hat und dauerhaft beschäftigt.

Der britische Premierminister Keir Starmer (l.) diskutierte am Montag unter anderem mit dem Autor Jack Thorne (M.) und Produzenten Jo Johnson in seinem Amtssitz über den TV-Vierteiler „Adolescence“

Der britische Premierminister Keir Starmer (l.) diskutierte am Montag unter anderem mit dem Autor Jack Thorne (M.) und Produzenten Jo Johnson in seinem Amtssitz über den TV-Vierteiler „Adolescence“ Foto: Jack Taylor/Pool/AFP

In London versammelte Premierminister Keir Starmer zu Wochenbeginn die Macher des Dramas sowie Fachleute um sich. Das Land müsse über das Problem zunehmender Gewalt, vor allem gegen Mädchen und Frauen, debattieren, sagte der Labour-Politiker. „Es gibt keine einzelne Maßnahme, die man beschließen könnte. Das Problem ist viel größer.“

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