Corona

Wie das EU-Impfstoffdesaster die Position Pekings und Moskaus in Südosteuropa stärkt

Die Lieferschwierigkeiten westlicher Impfstoffproduzenten untergraben das Vertrauen in die EU und stärken die Konkurrenz. Ob EU-Mitglieder oder Anwärter: Immer mehr südosteuropäische Staaten setzen auf direkte Lieferverträge – auch mit China und Russland.

Schon Mitte Januar wurde Serbien mit einer Million chinesischer Sinopharm-Impfdosen beliefert

Schon Mitte Januar wurde Serbien mit einer Million chinesischer Sinopharm-Impfdosen beliefert Foto: AFP/Andrej Isakovic

Serbiens Meister der Selbstvermarktung stellt sein Licht wieder einmal nicht unter den Scheffel. Er entschuldige sich für seine Kleidung, aber er habe seit dem Morgen „wichtige Gespräche mit unseren Freunden in aller Welt geführt, um so viel wie möglich Impfdosen für unsere Bürger zu sichern“, verkündete Staatschef Aleksandar Vucic am Wochenende seinen Landesleuten die frohe Impfbotschaft im Trainingsanzug. Er sei „stolz“, dass Serbien bis Anfang März eine Million weiterer Impfdosen erhalten werde: „Und dabei geht es nicht um Verträge, sondern um echte Impfdosen.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren