Globaler Schuldenreport 2025

Wie arme Länder unter einem starken Machtgefälle leiden

Die hohe Verschuldung von Ländern im Globalen Süden verhindert die Umsetzung von Menschenrechten. Das ist ein Ergebnis des „Globalen Schuldenreport 2025“. Warum private Gläubiger ein Problem sind.

Eine Bettlerin im Libanon

Eine Bettlerin im Libanon Foto: AFP

Extreme Armut zu bekämpfen, kostet extrem viel Geld. Die meisten betroffenen Länder müssen Schulden aufnehmen, um wichtige Investitionen in die Infrastruktur zu tätigen und Entwicklungsziele zu erreichen. Dazu gehören Investitionen in Bildung, Wirtschaft, Gesundheit, aber auch in Anpassungen an den Klimawandel. 28 Länder müssen mindestens zehn Prozent ihrer Staatseinnahmen dafür aufwenden, um ihre Schulden inklusive Zinszahlungen zu tilgen. Zu dem Ergebnis kommt der am Montag vorgestellte Schuldenbericht 2025 des katholischen Entwicklungshilfswerks Misereor und des deutschen Entschuldungsbündnisses Erlassjahr.de.

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