Frankreich
„Wie Sklaven“: Drogenbanden in Marseille beuten Minderjährige aus
Sie sind jung, sie brauchen Geld, und sie werden gnadenlos ausgenutzt: Der Drogenhandel im südfranzösischen Marseille floriert auch deswegen, weil zahlreiche Minderjährige daran beteiligt sind.
Eingang zum Wohngebäude „Bel Horizon“ im dritten Bezirk von Marseille: rechts an der Hauswand stehen die Drogenpreise Foto: Miguel Medina/AFP
Sie werden für geringe Entlohnung zum Wachestehen oder für Kurierdienste eingesetzt. Ihre Vorteile aus Sicht der Drogenbosse: Die Jugendlichen können kaum verknackt werden, und sie lassen sich häufig durch Gewalt einschüchtern.