„Disruption“

Wie Rechtslibertäre ihre Angriffe auf den Staat rechtfertigen

Disruption heißt das neue Schlagwort in der politischen Diskussion. Es wird häufig mit Tech-Unternehmern aus dem Silicon Valley wie Elon Musk und Peter Thiel sowie mit Politikern im Stile von Donald Trump, Javier Milei und anderen Populisten in Verbindung gebracht. Der soziale Kahlschlag und der ökonomische Sozialdarwinismus fanden damit Einkehr in die politische Praxis – mit nicht absehbaren Folgen.

Die Kettensäge als Symbol der Disruption – hier Argentiniens Präsident Javier Milei (l.) mit US-Gesundheitsminister Robert Kennedy jr. (r.)

Die Kettensäge als Symbol der Disruption – hier Argentiniens Präsident Javier Milei (l.) mit US-Gesundheitsminister Robert Kennedy jr. (r.) Foto: Presidencia Argentina/AFP

Ein Video ging vor fast zwei Jahren um die Welt: Ein Mann mit Löwenmähne und markanten Koteletten reißt verschiedene Zettel, auf denen die Namen von Ministerien stehen, von einem Flipchart und schreit dabei jedes Mal „afuera“, was so viel wie „weg damit!“ heißt: „Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung – ‚afuera‘; Ministerium für Frauen, Gender und Diversität – ‚afuera‘; Ministerium für Gesundheit – ‚afuera‘; Ministerium für Bildung – ‚afuera‘!“ Und so weiter.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren