Großbritannien
Wie Premier Starmer der heimischen Industrie helfen will
Angesichts der US-Zollpolitik versichert der britische Premierminister Keir Starmer der heimischen Automobilindustrie seine Solidarität. Und hofft auf ein Handelsabkommen mit den USA.
Der Chef von Jaguar Land Rover, Adrian Mardell (r.), im Gespräch mit dem britischen Premierminister Keir Starmer in einer Montagehalle in Birmingham Foto: Kirsty Wigglesworth/Pool/AFP
Den Vorstandschef der Automobilfirma Jaguar Land Rover (JLR) bekommt Keir Starmer dieser Tage häufig zu Gesicht. Am vergangenen Donnerstag gehörte Adrian Mardell zu jenem ausgesuchten Kreis von CEOs, mit denen der britische Premierminister schon beim Frühstück über die neuen US-Zölle sprechen wollte. Zu Wochenbeginn besuchte der Labour-Politiker Mardells Hauptquartier im mittelenglischen Coventry für seine erste Rede als Reaktion auf US-Präsident Donald Trumps Initiative. Natürlich stellten Handelshindernisse „keine gute Nachricht“ dar, sagte der Regierungschef vor JLR-Arbeitern und versicherte diesen seine Solidarität: „Wir werden Ihre Branche mit allen Mitteln unterstützen.“