Deutschland

Wie Merz jetzt die SPD ins Koalitionsboot holen will

Kaum hat er die Wahl gewonnen, wird Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz deutlich freundlicher zur SPD. Selbst in der Frage des Geldes. Das geht allerdings auch nicht anders, denn bis Ostern soll eine schwarz-rote Koalition stehen.

Friedrich Merz (M.) wurde auch am Montag von den Seinen gefeiert: (v.l.) den Präsidiumsmitgliedern Julia Klöckner und Christina Stumpp, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und Silvia Breher

Friedrich Merz (M.) wurde auch am Montag von den Seinen gefeiert: (v.l.) den Präsidiumsmitgliedern Julia Klöckner und Christina Stumpp, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und Silvia Breher Foto: AFP/Ina Fassbender

Um elf Uhr ist der Empfang des Vorsitzenden frenetisch. Nach dem Präsidium am Montagmorgen kommt um die Zeit der Bundesvorstand der CDU zusammen und die Vorständler applaudieren laut und lang anhaltend. Friedrich Merz erhält Blumen und er sagt zu Beginn der Sitzung das, was er auch schon auf der CDU-Party am Wahlabend zuvor gerufen hat: „Wir haben die Bundestagswahl 2025 gewonnen.“

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