PayPal und Co.

Wie Donald Trump die Arbeit von Menschenrechtlern behindert

Von der Kreditkartensperre bis zum geschlossenen Mail-Account: Donald Trump nutzt die Abhängigkeit von US-Konzernen als Machtinstrument. Dabei geraten auch Organisationen ins Visier, die sich für Menschenrechte einsetzen.

US-Präsident Donald Trump setzt Sanktionen zunehmend als politisches Druckmittel ein. Nun trifft es auch den Internationalen Strafgerichtshof.

US-Präsident Donald Trump setzt Sanktionen zunehmend als politisches Druckmittel ein. Nun trifft es auch den Internationalen Strafgerichtshof. Foto: AFP

Kein Geld mehr über PayPal verschicken, keine Mails mehr über Google versenden, keine Bilder auf Instagram posten. Wer mit US-Sanktionen belegt wird, kann von einem Tag auf den anderen von weiten Teilen der digitalen Welt und des internationalen Zahlungsverkehrs abgeschnitten werden – selbst Tausende Kilometer von den USA entfernt. Denn die Abhängigkeit von amerikanischen Technologiekonzernen ist für Washington längst auch ein politisches Machtinstrument. US-Präsident Donald Trump setzt es derzeit gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) ein. Auch Menschenrechts- und Hilfsorganisationen fürchten, ins Visier zu geraten – und bereiten sich auf den Ernstfall vor.

Spürbare Auswirkungen der Sanktionen

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