EU-Kommission

Widerstand gegen Einstufung von „nachhaltigen“ Energieträgern wächst

Kurz vor Toresschluss weitet sich der Widerstand gegen die geplante EU-weite Einstufung von Atom und Gas als „nachhaltige“ Energieträger aus. Zwei EU-Kommissare wollen bei der entscheidenden Abstimmung am Mittwoch mit Nein stimmen. Vier EU-Staaten fordern Änderungen in letzter Minute. Auch im Europarlament wächst die Ablehnung.

Gaszähler im Keller eines Einfamilienhauses: Vier EU-Staaten wollen nicht, dass auch Erdgas als „nachhaltig“ eingestuft wird

Gaszähler im Keller eines Einfamilienhauses: Vier EU-Staaten wollen nicht, dass auch Erdgas als „nachhaltig“ eingestuft wird Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Stein des Anstoßes ist die sogenannte „Taxonomie“, mit der die EU-Kommission die Weichen für nachhaltige Investitionen stellen will. Am 31. Dezember hatte Kommissionschefin Ursula von der Leyen ihren Entwurf vorgelegt. Darin werden Atom und Gas als „nachhaltig“ bezeichnet, wenn auch mit Vorbehalten und strengen Auflagen.

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