Coronavirus
Whistleblower-Arzt gestorben – Xi sieht Kampf gegen Virus in „entscheidender Phase“
China zählt schon mehr als 31 000 Virusfälle und 636 Tote. Auf einem Kreuzfahrtschiff werden 41 neue Infektionen entdeckt. Nach dem Tod eines Whistleblower-Arztes startet China eine heikle Untersuchung.
Dieses Bild aus dem Video, zeigt ein Selfie von Dr. Li Wenliang. Nach dem Tod des chinesischen Arztes Li Wenliang, der frühzeitig vor dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus gewarnt hatte, hat die chinesische Regierung eine offizielle Untersuchung gestartet. Foto: APTN/dpa
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping sieht den Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in einer «entscheidenden Phase». In einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump gab sich Xi Jinping am Freitag zuversichtlich, dass China die Epidemie in den Griff bekomme. Das ganze Land sei mobilisiert und habe sehr strenge Maßnahmen zur Vorbeugung ergriffen. «Wir sind vollauf zuversichtlich und in der Lage, die Epidemie zu besiegen.» Er übte Kritik an dem Einreiseverbot der USA für Chinesen und Ausländer, die in China waren - mit Ausnahme von Angehörigen von US-Bürgern.