Medienbericht

Werden bald Minenräumer aus Laos in Russland helfen – die aus Luxemburg finanziert wurden?

Russland versucht nach Nordkorea offenbar andere Länder in seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine hineinzuziehen. Das geht aus einem Artikel der ukrainischen Online-Zeitung „The Kyiv Independent“ hervor, über den das „Luxemburger Wort“ zuerst berichtet hatte.

Laotische Minenräumer bei der Arbeit. Das Bild wurde während einer Visite der damaligen luxemburgischen Kooperationsministerin Paulette Lenert im laotischen Luang Prabang im September 2019 aufgenommen.

Laotische Minenräumer bei der Arbeit. Das Bild wurde während einer Visite der damaligen luxemburgischen Kooperationsministerin Paulette Lenert im laotischen Luang Prabang im September 2019 aufgenommen. Foto: MAEE

In dem Artikel der Kiewer Zeitung heißt es, Moskau versuche unter dem Vorwand der „humanitären Kooperation“ Militäringenieure der laotischen Volksarmee in die russische Region Kursk zu bringen, um dort bei Minenräumoperationen zu helfen. Dem ukrainischen Militärgeheimdienst würden entsprechende Erkenntnisse vorliegen. Die laotischen Behörden hätten die Entsendung von 50 Ingenieuren zugesagt. Zudem hätte das südostasiatische Land Land angeboten, verwundete russische Soldaten kostenlos zu betreuen. Anfang August vorigen Jahres hatten die ukrainischen Streitkräfte eine Offensive in der Region Kursk gestartet und zeitweilig rund 1.300 Quadratkilometer russischen Gebiets besetzt.

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