EU-Budget
Weniger Geld für Rechtsstaats-Sünder
Der erste Kompromiss zum neuen EU-Budget steht. Doch Polen und Ungarn wollen ihn nicht akzeptieren – und drohen mit Blockade.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban will sich nicht an die Regeln in der EU halten, aber Geld aus Brüssel kassieren Foto: Johanna Geron/Pool/AFP
Die EU will Rechtsstaats-Sündern und Demokratie-Verächtern ans Portemonnaie. Der deutsche Ratsvorsitz und das Europaparlament haben sich gestern in Brüssel auf einen neuen Mechanismus geeinigt, der erstmals Kürzungen bei EU-Zahlungen möglich macht. Allerdings ist offen, ob Länder wie Ungarn und Polen wirklich bluten müssen.