Deutschland

Was beim Klimaschutz von Schwarz-Rot zu erwarten ist

Noch vor den Koalitionsverhandlungen mit der SPD hat CDU-Chef Friedrich Merz beteuert, er wolle ein Kanzler sein, der sich der „umweltpolitischen Verantwortung“ stelle. Nun steht der schwarz-rote Koalitionsvertrag. Wird er dieser Verantwortung gerecht? 

Erneuerbare Energien sollen intensiv ausgebaut werden: Dazu zählen auch Windkraftanlagen 

Erneuerbare Energien sollen intensiv ausgebaut werden: Dazu zählen auch Windkraftanlagen  Foto: AFP

Nach der hart erkämpften Einigung von Union, SPD und Grünen auf das milliardenschwere Finanzpaket hatte der wohl baldige Bundeskanzler Friedrich Merz den Klimaschutz für sich entdeckt. Ein Grüner werde er zwar „sicher nicht“ werden. Aber ein Kanzler, der sich der „umweltpolitischen Verantwortung“ stelle, gab der CDU-Chef Mitte März, kurz nach dem Milliarden-Durchbruch, zu Protokoll. Auf Druck der Grünen sind 100 der insgesamt 500 Milliarden Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen nun für den Klimaschutz reserviert. Union und SPD haben nun also die finanziellen Möglichkeiten, um den Klimaschutz weiter anzukurbeln. Welche klimapolitischen Pläne also stecken im neuen Koalitionsvertrag?

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