Zitterpartie

Was Wahlsieg der Konservativen und Triumph der Rechtspopulisten für Portugal bedeuten

Die vorgezogene Parlamentswahl in Portugal hat zwei Gewinner hervorgebracht: Premierminister Luís Montenegro und seine konservative Allianz Democrática (AD) – sowie André Ventura und seine rechtspopulistische Partei Chega.

Premierminister Luis Montenegro (M.) mag zwar mit seiner konservativen Allianz Democrática (AD) die Wahlen gewonnen haben, ihm steht aber eine schwierige Regierungsbildung bevor

Premierminister Luis Montenegro (M.) mag zwar mit seiner konservativen Allianz Democrática (AD) die Wahlen gewonnen haben, ihm steht aber eine schwierige Regierungsbildung bevor Foto: AFP/Filipe Amorim

Während die Konservativen mit 32,72 Prozent (2024: 28,8 Prozent) die meisten Mandate gewinnen konnten (89 Sitze), sorgte Chega mit ihrem Sprung von 18 auf 22,56 Prozent und 58 Sitzen für einen historischen Rechtsruck. Eine endgültige Entscheidung über das Kräfteverhältnis im Parlament steht allerdings noch aus: Die vier noch nicht ausgezählten Auslandssitze könnten Chega sogar noch zur zweitstärksten Kraft im Parlament machen – vor den geschlagenen Sozialisten (PS), die mit 23,38 Prozent (2024: 28,0) ebenfalls 58 Sitze erreichten.

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