Ferienzeit
Was Urlauber über Spaniens Strände wissen sollten
Während Spaniens Tourismusgemeinden weltweit für ihre gepflegten Strände mit der blauen Flagge werben, wächst zugleich an vielen spanischen Orten die Kritik an der Verschandelung der Küstenlandschaft – wie aktuell auf der Kanareninsel Teneriffa.
Badevergnügen am Malagueta-Strand in Malaga: Einige Strände in Spanien bieten Anlass zu Kritik Foto: Jorge Guerrero/AFP
Auf der Kanareninsel Teneriffa wurde gerade das umstrittene Tourismus-Siedlungsprojekt Cuna del Alma, das in einer bisher weitgehend unberührten Bucht entstehen soll, mit einer „schwarzen Flagge” gebrandmarkt – dem Gegenteil des begehrten blauen Gütezeichens. Der spanische Umweltverband Ecologistas en Acción vergibt das schwarze Symbol jedes Jahr an besonders kritische Fälle der Umweltzerstörung. Und einen solchen dramatischen Fall sehen die Aktivisten in der Bucht Puertito de Adeje im Südwesten der Ferieninsel Teneriffa. Was bisher ein stilles Küstenparadies war, mit alten Fischerhäuschen und Meeresschildkröten, soll nun einem riesigen Luxuskomplex mit Villen und Ferienwohnungen weichen – auf einer Fläche von 44 Fußballfeldern.