Forschung

Warum wir mit 60 oft klüger sind als mit 30 – und was die Wissenschaft darüber verrät

Lässt im Alter die Denkleistung nach? Nicht unbedingt, sagen Forschende. Eine neue Studie zeigt: Während die Jugend mit Schnelligkeit punktet, erreichen viele von uns erst in den Fünfzigern und Sechzigern ihr mentales und emotionales Hoch. Ein Plädoyer gegen den Irrtum vom unausweichlichen geistigen Abstieg.

Nicht nur sportlich, auch schlau: Die Altersforschung räumt gerade mit einigen Mythen auf

Nicht nur sportlich, auch schlau: Die Altersforschung räumt gerade mit einigen Mythen auf Foto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante

Wenn die Jugend langsam in den Rückspiegel rückt, kommt bei vielen die Frage auf: War’s das jetzt – oder fängt das Beste erst an? Die Wissenschaft hat dazu eine überraschend optimistische Antwort. Daten würden zeigen, „dass viele Menschen zwischen 55 und 60 Jahren ihre höchste psychologische Gesamtleistung erreichen“, schreibt Gilles Gignac, außerordentlicher Professor für Psychologie an der University of Western Australia. Er ist Hauptautor einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift Intelligence veröffentlicht wurde.

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