Deutschland

Warum es bei den Grünen noch viel Gerangel gibt

Nach dem Rückzug der Parteispitze um Ricarda Lang und Omid Nouripour nimmt der neue Bundesvorstand schnell Gestalt an. Ein Ende der Debatten ist das noch lange nicht. Die Parteilinke bringt sich in Stellung.

Der grüne Wirtschaftsminister Robert Habeck: Werden die Strukturen der Grünenpartei auf seine Kanzlerkandidatur ausgerichtet?

Der grüne Wirtschaftsminister Robert Habeck: Werden die Strukturen der Grünenpartei auf seine Kanzlerkandidatur ausgerichtet? Foto: AFP/John MacDougall

Der „Neustart“ ist zum geflügelten Wort bei den Grünen geworden – und sie vollziehen ihn im Schweinsgalopp. Gerade einmal zweieinhalb Tage lagen zwischen der Rücktrittsankündigung der Noch-Parteichefs Ricarda Lang und Omid Nouripour und der Verkündung der Kandidatur ihrer aussichtsreichsten Nachfolger, Franziska Brantner und Felix Banaszak. Noch ist der neue, insgesamt sechsköpfige Bundesvorstand nicht von der Partei abgesegnet. Die Neuwahlen stehen Mitte November beim Bundesparteitag der Grünen in Wiesbaden an. Doch die Neuformation nimmt in rasantem Tempo Gestalt an.

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