Deutschland

Warum die Union gerade die SPD schont

Auf den anstehenden SPD-Parteitag schaut auch die Union ganz genau. Sie hofft, dass die Sozialdemokraten nicht in Turbulenzen geraten – deswegen ist sie zuletzt besonders milde mit dem Koalitionspartner umgegangen.

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz (r.) ist seinem Finanzminister Lars Klingbeil wohlgesonnen 

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz (r.) ist seinem Finanzminister Lars Klingbeil wohlgesonnen  Foto: AFP/Tobias Schwarz

Das wird ein wegweisender Parteitag für die SPD. Weil es um den weiteren Kurs nach der herben Wahlniederlage bei der Bundestagswahl im Februar geht – personell und programmatisch. Allerdings schaut auch die Union gebannt auf das, was sich da am Wochenende im „CityCube“ der Berliner Messe abspielen wird. Denn möglich ist, dass sich bei den Genossen Unmut über die eigene Parteiführung und die Kompromisse mit CDU und CSU etwa in der Migrationspolitik entlädt.

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