23 Länder betroffen

Warum Australien auch Backpacker-Visa aus Luxemburg pausiert

Canberra möchte die Zuwanderung drosseln. Daher werden Anträge auf „Work and Holiday“-Visa aus 23 Ländern vorläufig nicht genehmigt. Gleichzeitig geht die Regierung gegen ein Schlupfloch vor, das Zehntausenden internationalen Studierenden erlaubt hat, ihren Aufenthalt über Jahre hinweg zu verlängern.

Junge Backpackerinnen in Sydney: „225.000 junge Menschen aus dem Ausland“

Junge Backpackerinnen in Sydney: „225.000 junge Menschen aus dem Ausland“ Foto: AFP-Archiv

Wer aktuell aus Luxemburg ein „Work and Holiday“-Visum für Australien beantragen will, braucht Geduld. Seit Anfang Juli kümmert sich das australische Innenministerium vorerst nicht um Anträge aus insgesamt 23 Staaten, deren Visa-Kontingente die Regierung aktuell pausiert hat. Ursprünglich hieß es, die Maßnahme solle helfen, Anträge „über das Jahr gleichmäßiger zu verteilen“ und die Nettozuwanderung besser zu kontrollieren. Doch bis Anfang September wurde die Pause nach wie vor nicht wieder aufgehoben.

Für Deutschland gilt die Beschränkung dagegen nicht. Deutsche Bürgerinnen und Bürger gehören zu einer Gruppe von 19 Ländern, deren Kontingent nicht eingeschränkt ist.

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