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Warnung aus 36.000 Kilometern Höhe: Neue Satelliten sollen lokale Unwetterwarnung verbessern

Unwetter wie Gewitter, Starkregen und Stürme nehmen im Zuge des Klimawandels zu, sind Experten sicher. Genauere Vorhersagen könnten Leben retten. Eine neue Satelliten-Generation soll den Meteorologen unter die Arme greifen und viel exaktere Daten liefern.

Das Gebäude der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat) spiegelt sich in einem originalgetreuen Modell eines MTG-S 1

Das Gebäude der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat) spiegelt sich in einem originalgetreuen Modell eines MTG-S 1 Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Eine Unwetterkatastrophe kostete im April dieses Jahres in Südafrika mehr als 400 Menschen das Leben. Binnen 24 Stunden fiel so viel Regen wie sonst im ganzen Jahr, die Folgen waren Schlammlawinen und Überschwemmungen. Im Juli 2021 kam es durch Starkregen im Ahrtal zu Meter hohen Sturzfluten, die eine Schneise der Verwüstung zogen. Mehr als 130 Menschen wurden getötet. Im Zuge der Klimaerwärmung steigt die Gefahr für solche Katastrophen.

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