Deutschland

Wagenknecht-Partei will als Stimme der Unzufriedenen punkten

Nach anfänglichen großen Erfolgen könnte das Bündnis Sahra Wagenknecht Umfragen zufolge bei der Bundestagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Wie die Partei damit umgeht und was sie im Wahlkampf plant.

Die Chefin der Sahra-Wagenknecht-Partei BSW, Amira Mohamed Ali, will, dass ihre Partei „den Unzufriedenen eine Stimme gibt“

Die Chefin der Sahra-Wagenknecht-Partei BSW, Amira Mohamed Ali, will, dass ihre Partei „den Unzufriedenen eine Stimme gibt“ Foto: John MacDougall/AFP

Ein Jahr nach der Gründung des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) ist der Einzug der Partei in den Bundestag keineswegs sicher. Nach großen Wahlerfolgen in Ostdeutschland variieren aktuell die Umfragewerte bundesweit zwischen vier und sieben Prozent. Dennoch tritt Parteichefin Wagenknecht als Kanzlerkandidatin an. Bei einem Bundesparteitag soll am kommenden Sonntag in Bonn das Wahlprogramm beschlossen werden.

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