Konfliktregion
Waffenruhe im Sudan hat weitgehend Bestand – Evakuierungen laufen auf Hochtouren
Die Waffenruhe im Sudan zwischen der sudanesischen Armee und der RSF-Miliz wird vorerst respektiert. Westliche Staaten bemühen sich derweil, ihre Bürger in Sicherheit zu bringen. Ein besetztes Labor mit potenziell tödlichen Erregern bereitet der WHO unterdessen größere Sorgen.
28 südkoreanische Staatsangehörige werden aus der Konfliktregion evakuiert Foto: YNA/dpa
Die unter Vermittlung der USA ausgehandelte 72-stündige Waffenruhe im Sudan hat am ersten Tag ihres Inkrafttretens weitgehend Bestand gehabt. In der Hauptstadt Khartum waren am Dienstag nur vereinzelt Schüsse zu hören. Nach der Besetzung eines staatlichen Medizinlabors mit Proben von Krankheitserregern warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) allerdings vor einer „extrem, extrem gefährlichen“ Situation. Zahlreiche Länder setzten unterdessen die Evakuierung ihrer Staatsbürger aus dem Konfliktland fort.