Kasachstan

Vorbei mit der Ruhe: Erst blutige Unruhen und nun schlägt Nasarbajews Enkel über die Stränge

Bisher galt Kasachstan als die letzte Insel der politischen Stabilität auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion. Nach den jüngsten Unruhen im Süden der Republik erschüttert nun aber ein Skandal auch den regierenden Nasarbajew-Klan.

Vor einer Woche rückten kasachische Bereitschaftspolizisten bei schweren Ausschreitungen aus. Mindestens zehn Menschen wurden getötet. Jetzt wird die Republik von ganz anderen Problemen erfasst: einem Familienstreit im Herrscherklan.

Vor einer Woche rückten kasachische Bereitschaftspolizisten bei schweren Ausschreitungen aus. Mindestens zehn Menschen wurden getötet. Jetzt wird die Republik von ganz anderen Problemen erfasst: einem Familienstreit im Herrscherklan. Foto: dpa/Vladimir Voronin

Erst blutige Unruhen, nun ein Skandal im Klan des Staatschefs: Kasachstan drängt sich zuletzt wieder öfter in die Schlagzeilen. Der 29-jährige Aisultan, ein Enkel des „Jelbassy“ (nationaler Führer) Nursultan Nasarbajew, erhebt schwere Korruptionsvorwürfe gegen seinen Großvater und seine Mutter Dariga Nasarbajewa. Diese sollen laut Aisultan kasachisches Erdgas an den russischen Gaspromkonzern „für Pfennige verscherbelt“ haben.

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