Rumänien

Vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen wogt ein heftiger Vorwahlkampf

An drei Wochenenden hintereinander haben die Rumänen im Superwahladvent einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament zu wählen. Schon jetzt geraten erste Kandidaten ins Straucheln – und bröckelt die Bukarester Zweckkoalition.

Die Person des scheidenden Präsidenten Klaus Werner Johannis – hier mit Ehefrau Carmen Johannis – sorgt in der regierenden Koalition für Spannungen

Die Person des scheidenden Präsidenten Klaus Werner Johannis – hier mit Ehefrau Carmen Johannis – sorgt in der regierenden Koalition für Spannungen Foto: AFP/Thomas Samson

Ihrer Wut über Rumäniens Verfassungsrichter lässt die verhinderte Präsidentschaftskandidatin freien Lauf. „Die Amerikaner, Juden und die EU“ hätten die Wahlen verschoben, „bevor sie überhaupt begonnen haben“, empörte sich in dieser Woche die rechtsextreme Europaabgeordnete Diana Sosoaca (SOS), nachdem das Verfassungsgericht ihre Kandidatur für die Ende November beginnende Präsidentenkür annulliert hatte: „Die Diktatur hat begonnen! Schande auf Euch Ihr Bastarde und Verräter!“

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