EU/China

Vor dem Jubiläumsgipfel herrscht eine frostige Stimmung

Es ist noch gar nicht so lange her, da lag Tauwetter in der Luft. China und die EU sollten gemeinsam gegen den Handelskrieg von US-Präsident Donald Trump vorgehen, erklärte Präsident Xi Jinping im April. Kurz darauf hob Xi die umstrittenen chinesischen Sanktionen gegen mehrere Europaabgeordnete auf. Es war eine Geste der Entspannung.

Anfang Juli war der chinesische Außenminister Wang Yi zu Besuch beim EU-Ratspräsidenten Antonio Costa, um das Gipfeltreffen vorzubereiten

Anfang Juli war der chinesische Außenminister Wang Yi zu Besuch beim EU-Ratspräsidenten Antonio Costa, um das Gipfeltreffen vorzubereiten Foto: François Walschaerts/AFP

Doch die EU ist darauf nicht eingegangen. Auch die Idee, sich gemeinsam mit Xi gegen Trump zu wehren, hat in Brüssel nie verfangen. Drei Monate nach den chinesischen Offerten ist von Tauwetter nichts mehr zu spüren, im Gegenteil: Die bilateralen Beziehungen sind unterkühlt, einige EU-Diplomaten sprechen sogar von einer Eiszeit.

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