Deutschland

Viele Treueschwüre und einige harte Ansagen: Kanzlerkandidat Merz auf dem CSU-Parteitag

Es ist sein erster Auftritt bei der CSU als gemeinsamer Kanzlerkandidat. Friedrich Merz und Markus Söder üben sich in Geschlossenheit. Und es zeigt sich, welche inhaltliche Klammer die Schwesterparteien nun zusammenhält – die Frage der Migration.

Friedrich Merz (l.), CDU-Bundesvorsitzender und Unionsfraktionsvorsitzender, und Markus Söder, Vorsitzender der CSU, stehen auf dem Parteitag der CSU zusammen auf der Bühne

Friedrich Merz (l.), CDU-Bundesvorsitzender und Unionsfraktionsvorsitzender, und Markus Söder, Vorsitzender der CSU, stehen auf dem Parteitag der CSU zusammen auf der Bühne Foto: dpa/Peter Kneffel

Vor der Augsburger Messehalle wird geflachst. „Na, Du?“, sagt Friedrich Merz, als er am Samstagmorgen aus seiner grauen Limousine steigt und CSU-Chef Markus Söder vor ihm steht. „Ich habe Dich gelobt, und zwar ehrlichen Herzens“, grinst Söder zurück. Hat er in seiner Rede auf dem CSU-Parteitag tags zuvor tatsächlich. „Das ist mir gesagt worden“, erwidert Merz lachend. So schön kann Politik sein, es wird sich fröhlich geherzt, sich ein wenig gekebbelt und auch über den „Landrat aus Schleswig-Holstein“ gewitzelt, wie Söder nebenbei noch CDU-Ministerpräsident Daniel Günther im Plausch mit Merz nennt.

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