Bewaffnete Gruppen

Vereinter Widerstand: Myanmars Militär verliert die Kontrolle

In weiten Teilen Myanmars proben Widerstandskämpfer den Aufstand und fügen der Militärjunta schwere Verluste zu. Auch China mischt mit – es geht um Betrugsfabriken. Droht das frühere Birma zu zerfallen?

Mitglieder einer bewaffneten Gruppe im Ort Loikaw im Karenni-Staat helfen Zivilisten. In vielen Teilen Myanmars kämpfen derzeit ethnische Gruppen erfolgreich gegen die Junta. 

Mitglieder einer bewaffneten Gruppe im Ort Loikaw im Karenni-Staat helfen Zivilisten. In vielen Teilen Myanmars kämpfen derzeit ethnische Gruppen erfolgreich gegen die Junta.  Myo Satt Hla Thaw/dpa

Es bewegt sich was in Myanmar. Schien die Situation in dem von einer brutalen Junta gebeutelten Krisenland lange statisch, so haben sich seit einigen Wochen bewaffnete Gruppen gegen die Armee erhoben – mit beachtenswertem Erfolg. Die Generäle wirken ratlos. Der von ihnen ernannte Präsident Myint Swe warnte bereits unverhohlen vor einem Zerfall des früheren Birma. „2023 dürfte für die myanmarische Armee das schlimmste Jahr sein, das sie seit den 1960er Jahren erlebt hat“, schrieb der Journalist Wai Moe, ein ehemaliger politischer Gefangener, in einem Kommentar.

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