UNO

Verdopplung der Todesfälle durch Aids in Subsahara-Afrika befürchtet

Die Vereinten Nationen befürchten wegen Corona-bedingter Engpässe bei der medizinischen Versorgung von HIV-Patienten im subsaharischen Afrika eine Verdopplung der Todesfälle durch Aids.

In einer Notaufnahmeeinrichtung in Johannesburg werden die Menschen sowohl auf COVID-19 als auch auf HIV und Tuberkulose getestet

In einer Notaufnahmeeinrichtung in Johannesburg werden die Menschen sowohl auf COVID-19 als auch auf HIV und Tuberkulose getestet Foto: Jerome Delay/AP/dpa

Eine sechsmonatige Unterbrechung wichtiger medizinischer Lieferketten wegen der Corona-Pandemie könnte in der Region zu 471.000 bis 673.000 zusätzlichen Aids-Toten führen, teilten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zur Bekämpfung von HIV und Aids (Unaids) unter Verweis auf Modellrechnungen am gestrigen Montag in Genf mit.

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