„LuxLeaks“
Urteil: Raphaël Halet ist ein Whistleblower – und Luxemburg muss ihn entschädigen
In der „LuxLeaks“-Affäre um dubiose Steuerpraktiken multinationaler Konzerne in Luxemburg ist ein weiterer Informant von einem Gericht als Whistleblower eingestuft worden.
Raphaël Halet, ehemaliger Angestellter des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PwC und Whistleblower, im Jahr 2021 AFP
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ordnete am Dienstag an, dass der Staat Luxemburg dem Franzosen Raphaël Halet 15.000 Euro Schadenersatz und 40.000 Euro Prozesskosten zahlen muss. Der EGMR urteilte, dass Halets Recht auf freie Meinungsäußerung durch die Verurteilung zu einer Geldstrafe verletzt worden sei.