Neue Enthüllungen

Unter britischen Soldaten in Afghanistan gab es Wettbewerbe, wer die meisten Menschen tötet

Ein Vertuschungsskandal rund um Kriegsverbrechen in Afghanistan schlägt in Großbritannien hohe Wellen. Unter den Militärs gab es offenbar Wettbewerbe, wer die meisten Menschen tötet.

Britische Soldaten landen im Jahr 2001 in Afghanistan: Den Leichen seien Waffen beigelegt worden, um die Tötungen zu rechtfertigen

Britische Soldaten landen im Jahr 2001 in Afghanistan: Den Leichen seien Waffen beigelegt worden, um die Tötungen zu rechtfertigen Foto: AFP

Schwere Vorwürfe gegen einen der höchsten Generäle Großbritanniens: Einem Bericht der BBC zufolge hat Gwyn Jenkins nicht nur Kriegsverbrechen von britischen Spezialeinheiten in Afghanistan unterdrückt. Offenbar war er auch daran beteiligt, mögliche afghanische Zeugen der Straftaten systematisch von der Übersiedlung auf die Insel auszuschließen. Dadurch sollten diese ehemaligen Angehörigen afghanischer Spezialtruppen an Aussagen vor einer richterlichen Untersuchung in London gehindert werden. Fünf der solcherart Abgewiesenen seien seither von den Taliban getötet worden, berichtet der frühere Verteidigungs-Staatssekretär Johnny Mercer.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Teneriffa/Spanien

Evakuierung vom Virusschiff: Passagiere verlassen„MV Hondius“ in Schutzkleidung gehüllt

;