EuGH

Ungarn schließt umstrittene Transitlager für Asylbewerber

Das Urteil der Luxemburger Richter vor einer Woche war klar: Wenn Ungarn Schutzsuchende in sogenannten Transitzonen festhält, ist dies Freiheitsentzug. Ministerpräsident Orban war über das Urteil nicht glücklich – doch nun beugt er sich ihm.

Ungarns Ministerpräsident Orban muss sich dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes beugen.

Ungarns Ministerpräsident Orban muss sich dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes beugen. Foto: AFP

Ungarns rechtsnationale Regierung schließt die zwei umstrittenen Transitlager für Schutzsuchende unmittelbar an der Grenze zu Serbien. Dies gab Kanzleramtsminister Gergely Gulyas am Donnerstag in Budapest bekannt. Das mitteleuropäische Land folgte damit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg vom 14. Mai, das die Festhaltung von vier Asylbewerbern im Transitlager Röszke als widerrechtliche Inhaftierung bewertet hatte.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

France

La gauche non-LFI en quête d’un candidat d’union pour 2027

Spanien

Teneriffa rüstet sich für das Hantavirus-Schiff – WHO sieht keinen Beginn einer neuen Pandemie

Iran-Konflikt

Wackelnde Waffenruhe: USA greifen Ziele im Iran an

;