Ernährung
Umweltschützer empfehlen weniger Fleischkonsum
Durch den Verzicht auf Fleisch und Tierprodukte können die ernährungsbedingten Treibhausgas-Emissionen erheblich gesenkt werden. Das rechnet die Umweltschutzorganisation WWF vor.
Der Verzicht auf Fleisch würde helfen, das Klima zu schützen, rechnet die Umweltschutzorganisation WWF vor Foto: dpa/Jan Woitas
Der Wechsel von einer durchschnittlichen (deutschen) Ernährungsweise hin zu einer pflanzlichen Ernährungsweise kann laut einem neuen Bericht der Umweltschutzorganisation WWF die ernährungsbedingten Treibhausgas-Emissionen um 48 Prozent senken. Eine vegetarische Ernährungsweise um 47 Prozent. Durch den teilweisen Verzicht auf Fleisch werden die durch die Ernährung bedingten Treibhausgas-Emissionen demnach nur um 27 Prozent gesenkt. Die Organisation fordert, neben Fleisch auch anderen Tierprodukten in der Klimadebatte mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Für diese Berechnungen hat WWF die derzeitige durchschnittliche Ernährung in Deutschland mit den idealtypischen Speiseplänen für Veganer, Vegetarier und Flexitarier, die von der EAT-Kommission des Fachblatts The Lancet aufgestellt wurden, verglichen.