USA
US-Richterin kippt vorerst Verbot zur Aufnahme ausländischer Studenten in Harvard
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump verbietet Harvard die Aufnahme ausländischer Studenten. Die Universität klagte gegen das Verbot und stieß bei einer US-Bundesrichterin auf offene Ohren.
In Harvard kommt derzeit gut jeder vierte Student aus dem Ausland. 1988 war auch Luc Frieden hier Student. Foto: AFP/Joseph Prezioso
Eine US-Bundesrichterin hat das Verbot zur Aufnahme ausländischer Studenten in Harvard vorerst gekippt. Die Regierung von Präsident Donald Trump dürfe die Austauschprogramme der Eliteuniversität nicht aufheben, hieß es am Freitag in der einstweiligen Verfügung der Richterin Allison Burroughs. Die Hochschule war gegen die Trump-Regierung vor Gericht gezogen, weil diese ausländischen Harvard-Studierenden die Visa entziehen will. International stieß das Vorgehen der Regierung auf scharfe Kritik.