„Trump Route“ soll Frieden bringen
US-Präsident vermittelt zwischen Armenien und Aserbaidschan
Die USA wollen die Südkaukasusrepubliken Aserbaidschan und Armenien miteinander versöhnen. US-Präsident Trump spricht von „Frieden“ und könnte so Russland als Akteur in der Region weiter schwächen.
„Friedensgipfel“ (v.l.): Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev, US-Präsident Trump und der armenische Premierminister Nikol Paschinjan Foto: AFP
US-Präsident Donald Trump will die seit Jahrzehnten verfeindeten früheren Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan im Südkaukasus zu einem dauerhaften Frieden bringen. Auf seine Einladung wollten der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan und Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev eine gemeinsame Erklärung zum Bau einer Handelsstraße im südlichen Teil Armeniens unterzeichnen. Benannt werden soll die Route nach Trump selbst. Durch die sogenannte „Trump Route for International Peace and Prosperity“ (Tripp) soll Aserbaidschan ungehindert Zugang zu seiner autonomen Exklave Nachitschewan erhalten. Erste konkrete Verhandlungen sollen Mitte kommender Woche beginnen, wie es von ranghohen US-Regierungsbeamten hieß.