Krieg im Iran

US-Medien: Trump will reden

Nach dem Tod von Chamenei kündigt der US-Präsident im Gespräch mit einem US-Medium an, dass er zu Gesprächen mit der neuen iranischen Führung bereit sei.

Donald Trump zeigt Verhandlungsbereitschaft nach Tod des geistigen Führers des Irans, politische Entwicklung und Diplomatie

Nach dem Tod des geistigen Führers des Irans scheint Trump zu neuen Verhandlungen gewillt Foto: AFP

US-Präsident Donald Trump hat nach den Luftangriffen auf Iran in einem Telefonat mit dem US-Magazin The Atlantic angekündigt, mit der neuen iranischen Führung sprechen zu wollen. Nach seinen Angaben hätten iranische Vertreter um Gespräche gebeten. Details zu Zeitpunkt und Ablauf nannte er nicht und verwies darauf, dass mehrere Verhandlungspartner der vergangenen Wochen „nicht mehr am Leben“ seien.

Trump hatte zuvor öffentlich zu einem Aufstand gegen das Regime aufgerufen, ließ aber offen, ob die USA ihre Bombardierungen zur Unterstützung einer möglichen Erhebung ausweiten würden. Kurz nach dem Gespräch meldete das US-Militär erste amerikanische Opfer der Operation: drei getötete Soldaten und fünf Schwerverletzte. Trump zeigte sich zugleich überzeugt, dass die Lage den Ölpreis und die innenpolitische Agenda seiner Regierung weniger belasten werde als befürchtet.

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