Ukraine-Krieg

UNHCR: Weltweit mehr als 100 Millionen Menschen durch Gewalt vertrieben – Selenskyj will gute Beziehungen zu Nachbarn

Während die Ukraine erneut zivile Opfer meldet, ist Russland laut Angaben eines Putin-Beraters zu neuen Verhandlungen bereit. Präsident Selenskyj will derweil an den Kontakten zu Nachbarländern arbeiten. Ein Überblick zum Geschehen in der Nacht und ein Ausblick auf den Tag.

Laut UN-Flüchtlingshilfswerk ist erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen die Anzahl der weltweit durch Gewalt vertriebenen Menschen auf mehr als 100 Millionen angestiegen

Laut UN-Flüchtlingshilfswerk ist erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen die Anzahl der weltweit durch Gewalt vertriebenen Menschen auf mehr als 100 Millionen angestiegen Foto: AFP/Dimitar Dilkoff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die guten Beziehungen zum Nachbarland Polen gelobt und will „den Druck der Vergangenheit“ aus den Beziehungen zu allen Nachbarn entfernen, „die uns respektieren und keine Besatzer unseres Staates sind“. In seiner Videobotschaft in der Nacht zum Montag bezeichnete er die Beziehungen zu Polen als „historische Errungenschaft“ ohne „altes Konflikterbe“. Polens Präsident Andrzej Duda hatte am Sonntag als erster ausländischer Staatschef seit Beginn des russischen Einmarsches Ende Februar eine Rede im ukrainischen Parlament gehalten und von der Absicht gesprochen, ein polnisch-ukrainisches Freundschaftsabkommen zu schließen.

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