Konflikte

UN-Sicherheitsrat verurteilt Gewalt im Kongo

Beim Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo geht es unter anderem um die Ausbeutung wertvoller Rohstoffe. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen kritisiert auch ein Nachbarland.

Ein Kind, das durch die Kämpfe zwischen M23-Rebellen und Regierungssoldaten vertrieben wurde, hält einen beschädigten Helm in einem Lager in Goma

Ein Kind, das durch die Kämpfe zwischen M23-Rebellen und Regierungssoldaten vertrieben wurde, hält einen beschädigten Helm in einem Lager in Goma Foto: Moses Sawasawa/AP/dpa

Der UN-Sicherheitsrat hat die Gewalteskalation im Osten der Demokratischen Republik Kongo in einer Resolution einstimmig verurteilt. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen kritisierte dabei auch die direkte Beteiligung ruandischer Truppen an dem Konflikt. Die kongolesische Regierung wirft dem Nachbarland Ruanda Unterstützung der Rebellentruppe M23 vor. UN-Experten teilen diese Einschätzung und gehen von mindestens 4.000 ruandischen Soldaten im Ostkongo aus.

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