Nahost

UN-Sicherheitsrat berät über Israels Gaza-Pläne – Netanjahu steht innenpolitisch unter Druck

Vor einer für Sonntag angesetzten Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur geplanten Ausweitung des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen ist Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auch innenpolitisch verstärkt unter Druck geraten.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu spricht während einer Pressekonferenz im Büro des Premierministers in Jerusalem

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu spricht während einer Pressekonferenz im Büro des Premierministers in Jerusalem Foto: AFP

Die geplante Einnahme der Stadt Gaza – der größten Stadt des Palästinensergebiets – sorgt in Israel und international für scharfe Kritik. Während seine ultrarechten Koalitionspartner ihm vorwarfen, nur „halbherzig“ gegen die Hamas vorzugehen, gingen Zehntausende Menschen gegen die Regierungspläne auf die Straße. Nicht nur wird befürchtet, dass sich die bereits katastrophale Lage der Palästinenser im Gazastreifen weiter verschlimmert. Die Angehörigen der von der Hamas und ihren Verbündeten festgehaltenen Geiseln befürchten, dass die Geiseln nun getötet werden könnten.

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