Lebensmittelknappheit

Türkei tritt in Konflikt über Getreide aus der Ukraine auf der Stelle

Die Türkei kommt in ihren Vermittlungen zwischen Russland und der Ukraine zur Freigabe von Getreide für die Weltmärkte kaum voran. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte zwar am Mittwoch in Ankara, er halte den Export des blockierten ukrainischen Getreides auf dem Seeweg für möglich. Voraussetzung dafür sei, dass die Ukraine die Zugänge zu ihren Häfen entmine.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow (l.) und der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu: Russland hält sein Getreide zurück und riskiert damit, in vielen Ländern eine Hungersnot zu verursachen

Russlands Außenminister Sergej Lawrow (l.) und der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu: Russland hält sein Getreide zurück und riskiert damit, in vielen Ländern eine Hungersnot zu verursachen Foto: Adem Altan/AFP

Aus der Ukraine wurden allerdings Zweifel gesät, dass die Türkei machtvoll genug sei, einen Kompromiss herbeizuführen. Das Präsidialamt in Moskau erklärte, russisches Getreide werde erst wieder auf den Weltmarkt kommen, wenn der Westen seine Sanktionen aufgehoben habe.

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