USA

Trump und die Tradition des „Perp Walk“

In New York werden sich nie dagewesene Szenen abspielen. Mit Donald Trump muss erstmals in der US-Geschichte ein angeklagter Ex-Präsident vor Gericht erscheinen. Die Frage ist, inwieweit Trump dabei ein sogenannter „Perp Walk“ blüht. So wird in den USA das Vorführen von Verdächtigen und Angeklagten vor der Presse bezeichnet, eine sehr typische und durchaus umstrittene Tradition in dem Land.

Vor dem Büro der Staatsanwaltschaft in Manhattan bereiten sich die Medien auf das Spektakel mit Trump vor

Vor dem Büro der Staatsanwaltschaft in Manhattan bereiten sich die Medien auf das Spektakel mit Trump vor Foto: AFP/Timothy A. Clary

Beim „Perp Walk“ – das „perp“ ist eine Abkürzung für das englische Wort für Täter, „perpetrator“ – wird ein Verdächtiger von Polizisten an Journalisten vorbeigeführt, etwa auf dem Weg zum Gericht. Fotografen und Kameraleute bekommen damit die Gelegenheit, Aufnahmen von dem Verdächtigen zu machen. Und die Polizei kann sich mit einem Ermittlungserfolg brüsten.

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