USA

Trump lässt Anti-Rassismus-Training für Bundesbehörden einstellen

Inmitten landesweiter Proteste gegen Rassismus hat US-Präsident Donald Trump staatliche Stellen angewiesen, ihre Mitarbeiter nicht mehr an Anti-Rassismus-Trainings teilnehmen zu lassen. Das Weiße Haus erklärte am Freitag, die angebotenen Kurse seien „un-amerikanische Propaganda“.

USA, Kenosha: Donald Trump geht an der Stelle, an der es nach der Erschießung des 29-jährigen Afroamerikaners Jacob Blake zu Ausschreitungen bei Anti-Rassismus-Protesten gekommen ist. Der US-Präsident war am 1. September nach Kenosha gereist, um sich mit Sicherheitsbehörden zu treffen und ein Bild von den Schäden nach den gewalttätigen Protesten machen.

USA, Kenosha: Donald Trump geht an der Stelle, an der es nach der Erschießung des 29-jährigen Afroamerikaners Jacob Blake zu Ausschreitungen bei Anti-Rassismus-Protesten gekommen ist. Der US-Präsident war am 1. September nach Kenosha gereist, um sich mit Sicherheitsbehörden zu treffen und ein Bild von den Schäden nach den gewalttätigen Protesten machen. Foto: dpa/AP/Evan Vucci

Teilnehmern solcher Trainings sei erklärt worden, dass „praktisch alle Weißen zu Rassismus beitragen“, erklärte das Weiße Haus weiter. „Medienberichten zufolge wurde in einigen Kursen behauptet, bereits in der Überzeugung, dass Amerika das Land der Möglichkeiten ist, oder in der Überzeugung, dass der am besten Qualifizierte den Job erhalten sollte, stecke Rassismus“, hieß es in der Erklärung.

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