Südosteuropa

Trump-Fans kalt erwischt: US-Zollerhöhungen treffen populistisch geführte Staaten besonders hart

Verblüfft, sprachlos oder mit Schuldzuweisungen an die EU reagieren die Trump-Fans in Südost- und Zentraleuropa auf die US-Zollerhöhungen: Ausgerechnet die autoritär gestrickten Staatenlenker, die in dem US-Präsidenten einen Geistesverwandten wittern, trifft dessen Zollkrieg besonders stark.

Der slowakische Premierminister Robert Fico (l.) muss ebenso wie sein ungarischer Kollege Viktor Orban zusehen, wie ihr Gesinnungsgenosse in Washington sie hängen lässt und handelspolitisch nicht verschont

Der slowakische Premierminister Robert Fico (l.) muss ebenso wie sein ungarischer Kollege Viktor Orban zusehen, wie ihr Gesinnungsgenosse in Washington sie hängen lässt und handelspolitisch nicht verschont Foto: AFP/Ludovic Marin

Selbst Serbiens gewieftester Zahlenmanipulator zeigt sich über die Rechenkünste seines erklärten US-Vorbilds verblüfft. Die von US-Präsident Donald Trump verkündigte Zollerhöhung sei nach einer „merkwürdigen Formel“ berechnet, reagierte Staatschef Aleksandar Vucic auf den mit 37 Prozent höchsten US-Zollsatz in Europa: „Aber die Leute müssen sich keine Sorgen machen. Ich bin sicher, dass wir das in den nächsten drei Monaten im Gespräch mit Präsident Trump lösen werden.“

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