USA
Treffen Trump-Putin in Alaska: Verhältnis der zwei Präsidenten war zuletzt abgekühlt
Seit seinem politischen Aufstieg vor gut zehn Jahren hat Donald Trump Lobeshymnen auf Wladimir Putin angestimmt. Doch je länger Russland die Ukraine angreift und den von Trump versprochenen Frieden zunichte macht, desto mehr kühlte die Männerfreundschaft zuletzt ab. Nun wollen sich sich die beiden Staatschefs am Freitag im USA-Bundesstaat Alaska treffen.
Wer führt hier wen an der Nase herum? Das Verhältnis von Trump und Putin hat sich deutlich verändert. Foto: AFP
Im Präsidentschaftswahlkampf verspricht Trump, er werde den Ukraine-Krieg sofort beenden: „Ich werde das schaffen – ich werde das in 24 Stunden schaffen“, sagt er im Mai 2023. Trumps Anhänger feiern ihn für das angekündigte Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine in Milliardenhöhe. Kurz nach seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 fährt Trump scharfe Attacken auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. „Selenskyj sollte sich besser beeilen, oder er wird kein Land mehr haben“, schreibt Trump am 19. Februar in seinem Onlinedienst Truth Social. Er behauptet, die Ukraine sei selbst schuld am russischen Angriff und sagt in Richtung Kiew: „Die NATO – das können sie vergessen.“