Magdeburg

Trauer, Entsetzen und offene Fragen nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Fünf Menschen sind tot, 200 verletzt: Nach der folgenschweren Fahrt mit einem Auto über den Weihnachtsmarkt in Magdeburg stellt sich die Frage, ob Behörden die Tat hätten verhindern können.

Menschen stehen vor der Johanniskirche an dem ein Gedenkort eingerichtet wurde und an dem vor dem Portal Blumen und Kerzen niedergelegt wurden

Menschen stehen vor der Johanniskirche an dem ein Gedenkort eingerichtet wurde und an dem vor dem Portal Blumen und Kerzen niedergelegt wurden Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Nach dem Weihnachtsmarkt-Anschlag von Magdeburg mit fünf Toten und vielen Schwerverletzten rückt die Aufarbeitung möglicher Behördenversäumnisse in den Fokus. Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagte eine umfassende Aufklärung der Tat zu. „Die Ansichten und Äußerungen, die der Täter kundgetan hat, werden ebenso untersucht wie die Hinweise und Verfahren, die es bei verschiedenen Behörden und der Justiz gab“, sagte die SPD-Politikerin. Der Täter Taleb A. war bereits vor Jahren mit Drohungen aufgefallen. Mehrere Behörden wurden auf ihn hingewiesen.

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