Seenotretter vor Gericht
Tausende vor dem Ertrinken bewahrt, doch nun drohen hohe Strafen
Im sizilianischen Trapani hat am Samstag ein Prozess gegen Seenotretter begonnen. Den Angeklagten wird tausendfache Beihilfe zum Menschenhandel und zur illegalen Einwanderung nach Italien vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung drohen hohe Haft- und Geldstrafen.
Die „Iuventa“ wurde im August 2017 in Italien beschlagnahmt – der Crew wird jetzt der Prozess gemacht Foto: dpa/Elio Desiderio
Im sizilianischen Trapani hat am Samstag ein Prozess gegen Angehörige der Seenotrettungsorganisation „Jugend rettet“ begonnen. Den angeklagten Crewmitgliedern des Schiffes „Iuventa“ wird vorgeworfen, im Jahr 2017 in mehreren Tausend Fällen Beihilfe zum Menschenhandel und zur illegalen Einwanderung nach Italien geleistet zu haben. Im Falle einer Verurteilung drohen hohe Haft- und Geldstrafen.