Angriff in Berlin
Täter wollte „Juden töten“: Staatsanwaltschaft geht von antisemitischem Hintergrund aus
Der Angriff auf einen 30 Jahre alten spanischen Touristen war offenbar antisemitisch motiviert. Davon gehen die Behörden aus. Festgenommen wurde ein syrischer Flüchtling, der in Leipzig lebte.
Polizisten und Einsatzfahrzeuge stehen beim Holocaust-Denkmal. Am Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin-Mitte ist ein Mann schwer verletzt worden Foto: Marion van der Kraats/dpa-Zentralbild/dpa
Nach dem blutigen Angriff auf einen 30-jährigen spanischen Touristen im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals in Berlin geht die Berliner Staatsanwaltschaft von einem antisemitischen Hintergrund aus. Verdächtigt wird ein 19-jähriger anerkannter Flüchtling aus Syrien, wie die Behörde mitteilte. Der Mann war am Freitagabend wenige Stunden nach der Tat im Umfeld der Gedenkstätte festgenommen worden.