Nach Pandemie-Gewinnen
Superreiche ziehen nach Luxemburg, um nicht zur Kasse gebeten zu werden
Die meisten Superreichen sind während der Pandemie noch reicher geworden. Nun haben sie Angst, bei der Krisenbewältigung zur Kasse gebeten zu werden. Einige richten Treuhandfonds für die Kinder ein, andere ziehen einfach um. Beliebtes Ziel dabei ist Luxemburg.
Superreiche ziehen in Staaten und Regionen um, wo die Steuergesetze und auch die Gesellschaft ihnen eher wohlgesonnen sind – Luxemburg zählt dazu Foto: Editpress/Julien Garroy
Im Pandemie-Jahr 2020 gingen ganze Länder in den Lockdown und Angestellte ins Homeoffice – zugleich wuchs das Vermögen der Milliardäre um ein Fünftel. Fast zwei Drittel von ihnen wurden reicher, wie weiter aus Daten des Magazins Forbes bis Mitte Dezember hervorgeht. Nun überlegen die Superreichen, wie sie ihr Geld in Sicherheit bringen können, wie Interviews der Nachrichtenagentur Reuters mit sieben Millionären und Milliardären sowie mehr als 20 Beratern zeigen.