Rekordtemperaturen
Südeuropa ächzt weiter unter der Hitze
Südeuropa ächzt weiter unter extremer Hitze und immer neuen Waldbränden. In Griechenland, wo seit Ende Juli mehr als 100.000 Hektar Land in Flammen aufgingen, sorgte Regen gestern zwar für etwas Entspannung. In Italien, wo am Mittwoch mit 48,8 Grad ein neuer Temperaturrekord gemessen wurde, hält die Gluthitze aber an und entfacht immer neue Brände. Auch in Spanien und Portugal gilt inzwischen höchste Waldbrandgefahr.
Sogar aus der Slowakei sind Feuerwehrleute angerückt, um auf der griechischen Insel Euböa gegen die Flammen zu kämpfen Foto: AFP/Angelos Tzortzinis
Nach einer tagelangen Hitzewelle in Griechenland mit Rekordtemperaturen über 40 Grad regnete es in der Nacht auf der Insel Euböa, der Halbinsel Peloponnes und dem zentralgriechischen Festland. Auch die Hitze ließ etwas nach: Für Donnerstag wurden in Athen nur noch maximal 34 Grad und leichter Regen vorhergesagt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, kämpfen auf Euböa und auf dem Peloponnes aber immer noch hunderte Feuerwehrleute und Anwohner gegen mehrere Brände. Ein neuer Buschbrand wurde in Aspropyrgos westlich der Hauptstadt Athen gemeldet.